Seit Jahren gibt es die Debatte: Woher kommt die nächste Generation von Festival-Headlinern? Ein paar Anwärter haben sich auf den Weg gemacht, aber nur wenige Bands haben die zeitgenössische Schärfe und die Hymnen, um ein riesiges Publikum in einer Ära, die durch Untergenres geteilt wird, zu erfassen.

Vielleicht ist das hier der Zeitpunkt, wo The Wild Lies ins Spiel kommen. In ihrem Sound verschwimmen die Grenzen zwischen dem hedonistischen goldenen Zeitalter des Hard Rock – Guns ’n‘ Roses, Aerosmith, Led Zeppelin – mit der Aggression, dem krachenden Sound und Haltung der modernen Helden wie Bullet For My Valentine und Avenged Sevenfold. An der Oberfläche liefern sie hoch aufragenden Hooks, hartnäckigen Melodien und überlagerte Gesangsharmonien, doch gräbt man nur ein wenig tiefer, kommt ihre herausragende Technik zum Vorschein, die es ihnen ermöglicht, zwischen Hard Rock, Heavy Metal und ein klein wenig Alternative Rock zu wechseln.WL_Bandfoto

„Wir haben unseren Sound als Gruppe definiert, indem wir versuchen, das Alte und das Neue zu vermischen“, bestätigt der charismatische Frontmann Matt Polley. „Es ist eine moderne, zeitgenössische und schwere,Gitarrenmusik mit viel Technik, aber wir wollen auch diesen klassischen Stil mit den melodischen Vocals, großen Chören und großen Melodien beibehalten. Ich möchte keine Nischenband sein. “ Bassist Dylan Smith stimmt zu: „Wir wollten Musik schaffen, die zeitlos und nicht nur wegwerfbar ist.“

„Es ist ein langer Weg nach oben, in den Rock n` Roll Olymp.“ The Wild Lies sind der Inbegriff dafür. Die Sandkastenfreunde Polley und Smith wollten schon Rockstars sein, als sie noch Kinder waren. Sie kamen diesem Traum immer näher, nur um dann zu sehen, wie er zerplatzte, als sich der Rest ihrer vorherigen Band entschied, in die Sicherheit eines regelmäßigen Lebens zurückzukehren.

„Wir hatten immer die Haltung, dass wenn eine Tür zufällt, sich eine andere öffnet“, sagt Polley. Und fingen er und Smith unbeirrt wieder von vorne an. Während ihrer unermüdlichen Tourneen auf dem unterirdischen Rock-Circuit war das Duo von Zak Müller (Leadgitarre) und Andre Ruffell (Gitarre) sehr beeindruckt, und sie überzeugten diese, sich dem neuen Projekt The Wild Lies anzuschließen. Das Line-Up würde später mit Schlagzeuger Luke Wilson vervollständigt, dessen Punk-beeinflusste Rhythmen eine weiteres Merkmal  zu diesem bereits harten Pigeonhole-Sound hinzufügte.

Die Debut – EP  „Jack´s out the box“ löste eine Flut von positiven Bewertungen aus, wie z.B. die Single „Asteroid Central“, welche von Iron Maiden / Black Stone Cherry – Produzent Kevin Shirley aufgenommen wurde. Auf den Straße legten The Wild Lies  Tausende von Kilometern zurück, es folgten Shows mit Biters, Edguy, Gun, Nekrogoblin und The Dead Daisies, sowie Festival-Shows bei Download, Sonisphere und Camden Rocks. Diese Erfahrungen haben eine Band geschaffen, die wie eine Familie ist.

Die Dinge könnten sich schneller entwickeln, aber Polley glaubt, dass das Timing entscheidend ist – „Wenn du einen Schuss raushaust, muss dieser sitzen: die richtige Zeit, das richtige Material, die richtige Unterstützung“ – sonst kann sich all die Arbeit in Nichts auflösen . Nach der umfangreichen Vorproduktion mit Smiths selbst erlerntem Studio-Know-how haben The Wild Lies vor kurzem neues Material mit dem BFMV / Trivium-Produzent Matt Hyde aufgenommen.

Die ersten Früchte ihrer Arbeit kommen mit dem Single „The Animal“ zum tragen, das Polley als „wirklich eingängig, kurz und süß“ beschreibt.. „Lyrisch ist es inspiriert von Mullers phantasievoller Interpretation der Schlaflähmung. Es gibt Wesen jenseits unseres Reiches, die sich von unseren Seelen und unserer Energie ernähren“, erklärt er.

Es gibt noch mehr Perlen, die darauf warten, im Liederbuch von The Wild Lies entdeckt zu werden. Das trashige „Can Can Carry On“ trägt eine dunklere, emotionale Kante durch seinen aufsteigenden Chor. Der Song Black In The Shadows ist vielleicht das beste Beispiel  ihrer Vision von einem Generationen übergreifenden Hard Rock Hybrid.

Von ihrem unverwechselbaren Klang bis zu der Stärke ihrer Live-Shows und ihrer trotzigen Ansichten haben The Wild Lies alles, was es braucht, um die nächste britische Rockband zu sein, die den Durchbruch schafft. Das erste Kapitel einer viel größeren Geschichte wird gerade geschrieben.

 

THE WILD LIES – LIVETERMINE DEUTSCHLAND:

01.08.17 Aschaffenburg – ColoSaal

02.08.17 Hamburg – Logo

03.08.17 WACKEN Open Air

Webseite: Wild Lies

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